I – DEFINITION SCHACHBRIEFMARKE / CHESS STAMP

22.03.2021

Basierend auf einer Idee von Harold van der Heijden (NL) haben wir einen gemeinsamen Artikel entworfen, der sich die Aufgabe stellt, einen methodischen Ansatz für die Definition einer „Schachbriefmarke“ zu finden.

Diskussionen in der Vergangenheit haben gezeigt, daß es in dieser Frage – anders als beim Schachspiel – nicht nur Schwarz und Weiß, sondern auch etliche Zwischentöne gibt. In unserem Artikel werden (hoffentlich) alle Aspekte beleuchtet, die zu einem akzeptablen Gesamturteil führen werden.

Natürlich wird es zahlreiche Sammler geben, die mit dem Text nicht einverstanden sind. Um deren Aufmerksamkeit gleich auf einen wichtigen Aspekt zu lenken: Jeder kann sammeln, was er für richtig hält. Wer aufmerksam liest, wird dieses Dogma in dem Artikel auch wiederfinden. Betrachtet man den Artikel unter diesem Gesichtspunkt,so wird sich der eine oder andere Gedanke vielleicht als nicht ganz so falsch herausstellen.

Sicher hat es schon zahlreiche Versuche zur Regelung in dieser Richtung gegeben; aber noch nie wurde dieser Rahmen in einem Dokument beschrieben.

Dieser Artikel wurde im Chess Stamp Review #181 (Jan-Mar 2021) veröffentlicht. Editor Jon Edwards schreibt dazu: „Hennes Deuker und Harold van der Heijden, der den Schachliebhabern unter Ihnen als engagierter Sammler von Schachendspielstudien (hhdbvi.nl) bekannt sein dürfte, haben eine detaillierte Definition von Schachbriefmarken verfasst, die zumindest einige Diskussionen auslösen sollte. Sie ist lang, durchdacht und vielleicht dogmatisch und umstritten. Wir veröffentlichen sie in diesem Quartal nicht, weil wir sie gutheißen, sondern weil sie uns dazu gebracht hat, über unsere Sammelleidenschaft auf konstruktive Weise nachzudenken. Bitte zerbrechen Sie sich nicht den Kopf, wenn Sie, wie ich, viele Stücke in Ihrer Briefmarkensammlung haben, die nicht unter die hier vorgestellten Richtlinien fallen.“

Diskutieren wir also die unterschiedlichen Aspekte und Meinungen. Wir sind offen für andere Argumente, die wir auch gern hier abbilden. Bitte richten Sie Ihre Beiträge per Email an

info@chessstamps.com oder an heijdenharold@gmail.com.

Artikel in Deutsch (Zum Lesen hier anklicken)

Kurzform

Based on an idea by Harold van der Heijden (NL), we have designed a joint article that aims to find a methodical approach for the definition of a “chess stamp”.

Discussions in the past have shown that in this question – unlike in the game of chess – there are not only black and white, but also a number of nuances. Our article (hopefully) sheds light on all aspects that will lead to an acceptable overall judgment.

Of course, there will be numerous collectors who disagree with the text. To draw their attention straight away to one important aspect: Everyone can collect what they think is right. If you read carefully, you will find this dogma taken into account in the article. If you look at the article from this point of view, one or the other thought may turn out to be not quite so wrong.

Certainly, there have already been numerous attempts to regulate in this direction, but this framework has never been described in a document.

This article was published in the last Chess Stamp Review #181 (Jan-Mar 2021). Editor Jon Edward writes: „All that said, Hennes Deuker and Harold van der Heijden, who the chess aficionados among you will recognize as the dedicated accumulator of chess endgame studies (hhdbvi.nl), have penned a detailed definition of chesstamps that should, at a minimum, generate some discussion. It is long, thoughtful, and perhaps dogmatic and controversial. We publish it here this quarter not because we endorse it, but rather because it has pushed us to think about our collecting passions in constructive ways. Please do not fray or fret if, like me, you have many items in your chesstamp collection that fall outside the guidelines they present.“

So, let us discuss the different aspects and opinions. We are open to other arguments, which we would also like to present here. Please send your contributions by email to

info@chessstamps.com or to heijdenharold@gmail.com.

Article in English (Click here to read)

Short Version